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In den zurückliegenden drei Spielen haben die Löwen diesbezüglich einen regelrechten Deppen-Hattrick aufs Parkett gelegt; gegen Aue, in Kaiserslautern und gegen den SV Sandhausen reichte der zunächst erzielte Führungstreffer jeweils nicht zum Sieg.  

Mit dem FC Ingolstadt treffen die Kieler am 3Spieltag auf eine Mannschaft, die im Vorfeld der Saison fraglos zu den ersten Aufstiegskandidaten gezählt wurde. Doch am Ende kam alles anders für den Bundesliga-Absteiger.

Der erste Charaktertest seiner Mannschaft dürfte Friedhelm Funkel vor heimischer Kulisse aber wohl nicht ganz ungelegen kommen.

Im Vorfeld des Duells mit dem FC Ingolstadt sprechen die Statistiken aber immer noch für die Düsseldorfer.

Im Kampf um die Rückkehr in die Bundesliga musste der FC Ingolstadt am vergangenen Wochenende einen empfindlichen Rückschlag verkraften. Das Team von Stefan Leitl verlor gegen den MSV Duisburg mit 1:2 und muss derzeit mit einem Platz im Tabellenmittelfeld vorliebnehmen.

Auf dem Papier könnten die Düsseldorfer demnach mit ganz breiter Brust in den Vergleich mit Ingolstadt gehen.  

Trotz der handfesten Ergebniskrise der Kieler geht Erzgebirge Aue daher als Außenseiter in die Partie.

Hätte der FC Kaiserslautern den Klassenerhalt mit einem Sieg gegen St. Pauli unter Dach und Fach bringen können, ist der Abstieg in die Drittklassigkeit nun zumindest theoretisch noch im Bereich des Möglichen.

Als auswärtsstärkstes Team der Liga (bereits sechs Auswärtssiege!) können die Schwaben selbstbewusst nach Bielefeld reisen und die Aufgabe gegen formstarke Arminen entsprechend fokussiert angehen. Mit den Bielefeldern hat der VfB zudem keinen ausgemachten Angstgegner vor der Brust.

Angesichts der schwachen Ingolstädter Heimbilanz und der Auswärtsstärke der Nürnberger dürfte der Heimvorteil des FCI am 30. Spieltag nicht sonderlich ins Gewicht fallen.

 Am Samstag geht die Mannschaft von Michael Köllner daher als Favorit in die Partie, auch wenn sich die Heimbilanz bislang nur durchschnittlich darstellt.  

Tim Siedschlag musste überdies jüngst wegen einer Wadenverhärtung mit dem Training aussetzen. Ob er Anfang gegen Ingolstadt zur Verfügung steht, dürfte sich erst kurzfristig entscheiden.

Die Würzburger Kickers möchten in der Aufstiegs-Relegation zur Bundesliga eine sensationelle Saison krönen, der MSV Duisburg will dagegen nach einer starken Aufholjagd seinen Platz in der zweithöchsten Spielklasse verteidigen.

Auffällig: Mit erst drei in der Rückrunde erzielten Treffern verfügt der Ruhrpott-Klub über die formschwächste Angriffsreihe der Liga und gehört in dieser Verfassung fraglos zum engeren Kreis der Abstiegskandidaten.

Die Krise der vergangenen Wochen ist nicht spurlos an den St. Paulianern vorbeigegangenen. Die Entlassung von Janßen als Trainer wurde zuletzt unumgänglich. Man darf gespannt sein, wie Neo-Coach Kauczinski seine Mannschaft agieren lassen wird. für allzu große Änderungen bleibt zu wenig Zeit.

 Auch mit dem 3:1 von Wehen Wiesbaden gegen Hertha hatten am letzten Wochenende wohl nur die wenigsten gerechnet. Zuvor waren die Hessen fünfmal in Folge sieglos geblieben und verloren vier dieser fünf Partien. Auswärts holten sie nur einen Punkt aus den letzten vier Spielen.  

Etwas bitter war es dann aber natürlich schon, dass sich die Duisburger für ihren ambitionierten Auftritt nicht belohnt haben.

In der vergangenen Saison verloren die Hamburger beide Partien und lagen in der Hinrunde der Vorsaison in Berlin bereits zur Pause mit 0:2 in Rückstand.

Nichtsdestotrotz hat Achim Beierlorzer zwei Auftritte zu sehen bekommen, auf die sich in der nahen Zukunft zweifelsohne aufbauen lässt; der Jahn erweist sich längst nicht als derart chancenlos, wie dies die Unkenrufe einiger Experten im Vorfeld befürchten lassen mussten.

Immerhin: Den letzten Vergleich am 1Spieltag der Hinrunde konnte die Beierlorzer-Elf für sich entscheiden. Nach einer wilden Partien stand am Ende ein knapper 3:2-Erolg für den Aufsteiger zu Buche.

 Bei aktuell fünf Zählern Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz dürfte der ehemalige Bundesligist den kleinen Rückschlag allerdings verkraften können. Gegen verunsicherte Berliner werden sich die Franken trotz des Auswärtsnachteils nämlich durchaus etwas ausrechnen.  

Obwohl der als Retter tätige Jeff Saibene seine Jungs im vorjährigen Saison-Endspurt selbst jenseits der Heimat zu einigen Punktgewinnen angetrieben hatte, kamen die Bielefelder schlussendlich noch immer als auswärtsschwächster Zweitligist ins Ziel.

Das Hinspiel ging mit 1:0 an den KSC. Die Badener sind für mich im Rückspiel zu Hause der klare Favorit. Insofern bin ich etwas überrascht, dass man Quoten von über 2,00 für Wetten auf einen Erfolg der Gastgeber erhalten kann. Vielleicht wird hier deutlich, dass sich die Buchmacher von der unter der Woche erfolgten Entöassung des nunmehrigen Ex-Ulm-Coachs Wörle einen positiven Effekt erhoffen.

Wir halten es in jedem Falle für sehr viel wahrscheinlicher, dass sich das Niveau beider Mannschaften auf einem vergleichbaren Level bewegt. Diese Annahme bietet uns zugleich die Chance, unser Geld auf ein besonders quotenträchtiges Unentschieden zu setzen.

Das dicht gestaffelte Tabellenmittelfeld macht es für St. Pauli möglich: Vor zwei Spieltagen noch Abstiegskandidat rangiert das Team derzeit nur zwei Zähler hinter dem vierten Tabellenplatz.

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